Dorfgemeinschaft Benstrup-Steinrieden-Madlage e.V.

Kriegerdenkmal

„Ein Kriegerdenkmal soll vor allem an die Schrecken und Opfer vergangener Kriege erinnern. Gleichzeitig soll es heutige und zukünftige Generationen mahnen und ein sichtbares Zeichen der Abschreckung gegen Hass und Feindschaft darstellen.“ So erläuterte Professor Dr. Uwe Meiners die Bedeutung der Ehrenmäler in seinem Vortrag auf der Versammlung der Dörfer im Saal Wingbermühle im Mai 2007. Er plädierte für die Erhaltung von Kriegerdenkmälern auch in den Dörfern der Stadtgemeinde Löningen.

Über 55 Jahre zuvor, im Dezember 1951, fand – ebenfalls im Saal Wingbermühle – eine Versammlung zu einem ähnlichen Anlass statt: Die Dorfgemeinschaften Benstrup, Steinrieden und Madlage berieten damals über die Errichtung eines Ehrenmals für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege.

Kriegerdenkmal 2023

Die Anwesenden, darunter auch Kaplan Büscherhoff, einigten sich darauf, die Verwirklichung des Kriegerdenkmals der Anschaffung einer Orgel vorzuziehen.

Ein Ausschuss, bestehend aus Hans Fröhle, Bernhard Janssen, Josef Möller, Wilhelm Post, Heinrich Rüwe und Paul Sieverding, wurde gewählt. Man beschloss, Entwürfe des Ehrenmals von einem Architekten anfertigen zu lassen.

Am 14. Januar 1952 bat Kaplan Büscherhoff das Offizialat Vechta um die Genehmigung, ein Kriegerdenkmal auf dem Friedhof zu errichten. Der Kirchenvorstand und der Ausschuss stimmten zu, sofern es sich in die Friedhofsgestaltung einfügt.

In einer weiteren Besprechung im August 1952 einigte man sich darauf, die Sammlung der erforderlichen Gelder – die Kosten beliefen sich seinerzeit auf ca. 5000 DM – bis zum April 1953 durchzuführen. Noch im gleichen Jahr wurde die Errichtung des Mahnmals für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege abgeschlossen.

Seit 2023 sind unsere Fahnengemeinschaften für die Pflege unseres Ehrenmals verantwortlich.

Aufgaben zur Pflege und der Dienstplan (April 2023 – Dez. 2025)